Astscheren Test 2024: Top 4 Modelle im detaillierten Vergleich

Unsere intensive Recherche und sorgfältige Analyse verschiedener Produkte bieten dir eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Für den intensiven Gebrauch im Garten ist die GRÜNTEK Getriebe-Astschere T-REX 765mm ideal, dank ihrer hohen Schneidleistung und robusten Verarbeitung. Für präzise Schnitte an dünneren und dickeren Ästen ist die GRÜNTEK Astschere Grizzly 470 mm AMBOSS Baumschere optimal, mit ihrer leichten Handhabung. Für die Pflege von Bäumen und Sträuchern empfehlen wir erneut die GRÜNTEK Astschere Grizzly 470 mm AMBOSS Baumschere, die durch ihre hohe Qualität und günstigen Preis überzeugt.

Die besten Astscheren

Testsieger

Die GRÜNTEK Getriebe-Astschere T-REX 765 mm bietet eine 2,5-fache höhere Schneidleistung dank ihres innovativen 2×2 Gear Getriebe Übersetzungs-Systems. Ideal für das Schneiden von frischem Grün bis 51mm Durchmesser und trockenem Holz bis 47mm, sorgt die scharfe Bypass-Astschere für leichte und saubere Schnitte. Die Benutzung dieser Astschere verbessert Ihr Gartenerlebnis, da sie kraftsparendes und armschonendes Schneiden ermöglicht. Sie ist sowohl für Linkshänder als auch für Rechtshänder geeignet und ihr durchdachtes Gleichgewicht der Konstruktion reduziert Belastungen der Handgelenke. Die GRÜNTEK Getriebe-Astschere ist ideal für Hobbygärtner und Profis, die regelmäßig Bäume und Sträucher beschneiden müssen. Mit ihren rutschfesten 2-Komponenten Griffen und abgerundeten Ecken minimieren sie Belastungen bei längerem Einsatz und gewährleisten ein angenehmes Arbeiten.

Vorteile

  • hohe Schneidleistung
  • robuste Verarbeitung
  • gute Handhabung
  • langlebige Haltbarkeit
  • hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • etwas schwer in der Handhabung bei längerem Gebrauch
Preistipp

Die GRÜNTEK Astschere Grizzly 470 mm AMBOSS Baumschere überzeugt durch ihre scharfe und kompakte Konstruktion. Für frisches Grün und trockenes Holz ist sie dank ihres Gear Getriebe Systems und Kraftamboss besonders geeignet. Sie ermöglicht saubere Schnitte und verstärkt die Schneidleistung bis zu 2,2-mal, was ein kraftsparendes und armschonendes Schneiden ermöglicht. Das Resultat: Weniger Belastung bei längerem Einsatz und ein fachgerechter, baumschonender Schnitt. Ihre weichen, rutschfesten Griffe und abgerundeten Ecken sorgen für eine angenehme Handlage für Links- und Rechtshänder. Ideal ist die GRÜNTEK Astschere Grizzly für Gartenliebhaber und Profis, die Wert auf effizientes und schonendes Arbeiten legen. Besonders nützlich ist sie bei der Pflege von Bäumen und Sträuchern.

Vorteile

  • leicht und handlich
  • saubere Schnitte
  • geeignet für dünne und dicke Äste
  • hohe Qualität trotz günstigem Preis

Nachteile

  • Schraube zum Verstellen wird schnell locker
  • bei größeren Ästen muss man etwas Kraft aufwenden

Die Fiskars Bypass-Astschere L11 ist das ideale Werkzeug für müheloses und präzises Schneiden von frischem Holz bis zu einem Durchmesser von 38 mm. Dank der leichten und stabilen Hebelarme, die mit rutschfesten Griffen ausgestattet sind, ermöglicht diese Astschere einfaches Über-Kopf-Arbeiten. Zudem garantiert die Antihaftbeschichtung reibungslose, saubere Schnitte. Die hakenförmige Gegenklinge sorgt für sicheren Halt des Astes während des Schneidens. Die Fiskars Astschere ist aus rostfreiem Präzisionsstahl gefertigt und weist eine hohe Langlebigkeit auf. Sie ist besonders nützlich für Rechts- und Linkshänder, die ihre Hecken, Büsche oder Bäume stutzen möchten. Mit ihrer Hilfe wird die Gartenarbeit deutlich erleichtert und effizienter.

Vorteile

  • hohe Qualität und gute Verarbeitung
  • scharfe Klingen und gute Handhabung
  • langlebig und robust

Nachteile

  • Versandverpackung mit unnötigem Plastik
  • Anschlagpucks könnten weicher sein

Die TABOR TOOLS GG12E Amboss Baumschere ist speziell für das Schneiden von trockenen und harten Ästen bis zu Ø 5 Zentimeter konzipiert. Mit ihrer leistungsstarken Schneidkopftechnologie und dem stufenlosen Mechanismus bietet sie eine bis zu dreifache Kraftübertragung, was reibungslose und leichte Schnitte ermöglicht. Dies verbessert nicht nur die Effizienz Ihrer Gartentätigkeiten, sondern schont auch Ihre Hände und Arme. Die ergonomisch geformten Griffe mit Softeinlage und spezieller Zeigefingerablage sind sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet und gewährleisten eine leichte Handhabung und sicheres Arbeiten. Dieses Werkzeug ist ideal für jeden Gartenliebhaber, der regelmäßig Bäume und Sträucher schneidet und dabei Wert auf Komfort und Effizienz legt. Ob beim alljährlichen Baumschnitt oder bei der Gartenpflege – mit der TABOR TOOLS GG12E Amboss Baumschere ist Ihre Arbeit im Handumdrehen erledigt.

Vorteile

  • Schneidet mühelos durch Äste
  • Robuste und langlebige Ausführung
  • Ergonomische Griffform reduziert Ermüdung der Hände

Nachteile

  • Kann bei Überbelastung verbiegen
  • Schneidet Äste über 5cm Durchmesser nicht immer problemlos

Das Wichtigste in Kürze

  • Qualität und Handhabung sind die wichtigsten Aspekte beim Kauf einer Astschere. Hochwertige Astscheren schaffen Äste bis zu einem Durchmesser von 50 Millimetern, ohne dabei das Holz zu quetschen, um die Pflanze nicht zu verletzen. Da große Hebelkräfte zum Einsatz kommen, muss die Astschere gut in der Hand liegen und einen möglichst ergonomischen Griff haben.
  • Gartenscheren oder Astscheren sind Geräte, die ständig benutzt werden. Sie sollten daher von guter Qualität sein und vor allem gut in der Hand liegen. Da der eine Gärtner große und breite Hände hat, der andere eher schmale oder kleine Hände, muss der Griff der Schere hierzu optimal passen. Um sicherzugehen, sollten die Griffe der Astschere, die den Weg in den eigenen Garten finden wird, vorher im Fachmarkt in die Hand genommen werden.
  • Astscheren müssen nach jedem Gebrauch gereinigt und an einem trockenen Ort aufbewahrt werden. Verschmutzte Griffe können mit Spülmittel gesäubert und anschließend mit einem weichen Tuch getrocknet werden.
  • Oft werden Bäume und Sträucher nicht fachmännisch zurückgeschnitten. Der Fachmann schneidet die Äste immer direkt am Stamm oder an einer Verzweigung ab und lässt keinen Kleiderhaken stehen. Diese Stummel sind nämlich sehr anfällig gegen Krankheitserreger wie Pilze, beispielsweise die bekannten Rotpustel. Mit einer Schere können neben Krankheitserregern auch Blattläuse auf andere Pflanzen übertragen werden, weshalb die Klingen mit Alkohol oder Spiritus abgewischt werden, bevor der nächste Baum an der Reihe ist.
  • Früher gehörte zur Pflege von Astscheren das Nachschärfen der Klingen dazu. Darum muss sich der besorgte oder pflichtbewusste Gärtner heute nicht mehr kümmern, denn die Klingen sind gehärtet und normalerweise auch beschichtet. Sie halten somit sehr lange, können aber nicht geschärft werden. Nach ein paar Jahren wird die Klinge einfach ausgewechselt.
  • Lange Zeit war es üblich, Bäume und Sträucher während der Vegetationsruhe vor allem zwischen November und Februar zu schneiden. Zum einen ist wegen des fehlenden Blattwerks gut zu sehen, wo und was geschnitten werden muss, zum anderen wird der Baum während der Vegetationsruhe weniger geschwächt.
  • Der Winterschnitt hat nur den Nachteil, dass er das Wachstum anregt, was bei älteren Bäumen nicht mehr erwünscht ist. Daher geht der Trend bei der Baumpflege dazu, während der Vegetationszeit zu schneiden. Die Gewebe sind schon aktiv und die Wundheilung beginnt sofort. Zudem reagieren die geschnittenen Bäume weniger stark mit Neuaustrieben, den Wasserschossen, die für den Kronenaufbau wertlos sind.

Astscheren gehören zu den Gerätschaften, die in keinem Garten fehlen dürfen, in denen es größere Sträucher und Bäume gibt. Um dickere Äste bis zu einem Durchmesser von 5 Zentimetern den Garaus zu machen, kommen Astscheren zum Einsatz. Im Handel gibt es die sogenannten Amboss- und Bypass-Astscheren für unterschiedliche Anwendungsgebiete. Neben den Anwendungsbereichen spielen die Schnittstärke und vor allem eine gute Handhabung eine wichtige Rolle.

Was ist eine Astschere?

Eine Astschere ist die große Schwester der Gartenschere. Die Astschere, auch Baumschere genannt, hat einen langen Griff und ist durch den großen Hebel in der Lage, mit relativ geringem Kraftaufwand auch dickere Äste bis zu einem Durchmesser von 5 Zentimetern sauber abzuschneiden.

Bei Astscheren handelt es sich in der Regel um Zweihandscheren, die nur mit beiden Händen zu bedienen sind. Einerseits kann der Gärtner damit kräftiger zudrücken, andererseits kann er sich nicht in die Finger schneiden.

Welche Arten von Astscheren gibt es?

Bei Astscheren wird in zwei verschiedene Typen unterschieden: die Amboss-Astschere und die Bypass-Astschere mit unterschiedlichen Funktionsweisen.

Eine Amboss-Astschere hat nur eine Klinge, die auf den sogenannten Amboss gedrückt wird. Der Amboss ist dabei ein Gegenstück aus Kunststoff oder Weichmetall. Damit werden Äste nicht glatt durchtrennt, sondern gequetscht, wenn weiches Grün geschnitten wird. Für den Schnitt von harten Hölzern ist diese Schere dagegen ideal.

Amboss-Scheren haben eine große Kraftübertragung, sind sehr robust und eignen sich für dickere Äste. Der Nachteil ist, dass die Schnitte weniger genau sind und die Rinde leicht aufplatzen kann.

Beim Bypass-Prinzip sind zwei Klingen gegenüberliegend verbaut. Beim Zudrücken der Schere gleiten sie aneinander vorbei und trennen das Schnittgut sauber ab, ohne es zu quetschen. Damit wird verhindert, dass die Rinde des Baums verletzt wird und von Bakterien oder Pilzen nicht befallen werden kann. Der genaue Schnitt verlangt jedoch mit der Bypass-Astschere einen höheren Kraftaufwand, weshalb diese Schere für kleinere Gärten und den Schnitt von frischem Grün wie Rosen weniger geeignet ist.

Eine Besonderheit bei Bypass-Modellen ist die Getriebeastschere. Mithilfe eines integrierten Getriebes verstärkt sich die Schneidkraft, wodurch sich dickere Äste mühelos durchtrennen lassen.

Einen tieferen Einblick in die Funktion und Handhabung von Getriebe-Astscheren findest du in unserem Artikel Was ist eine Getriebeastschere?.

Funktion und Handhabung von Getriebe-Astscheren

Getriebe-Astscheren zeichnen sich durch ihre spezielle Mechanik aus. Ein integriertes Getriebe erhöht die Schneidkraft, sodass du auch dickere Äste leichter schneiden kannst. Dabei teilt eine Ratsche den Schneidevorgang in mehrere kleine Schritte. Du musst den Griff mehrmals zusammendrücken, um den Schnitt zu vollenden. Diese Technik entlastet deine Hand- und Armmuskulatur. Zudem benötigst du weniger Kraftaufwand. Aber Achtung: Die Schere darf beim Schneiden nicht wegrutschen, sonst springt die Ratsche zurück und du musst von vorn beginnen. Daher empfiehlt es sich, den Ast gut zu fixieren.

Stabilität und Schnittqualität von Bypass-Astscheren

Bypass-Astscheren zeichnen sich durch ihre hohe Stabilität und exzellente Schnittqualität aus. Ihre zwei sich kreuzenden Klingen gleiten beim Schneiden aneinander vorbei, ähnlich wie bei einer Schere. Die obere Klinge ist scharf und schneidet den Ast, während die untere Klinge den Ast hält. Dies erzeugt einen sauberen, präzisen Schnitt, der die Pflanze weniger verletzt und eine schnellere Heilung ermöglicht. Bypass-Astscheren sind ideal für das Schneiden von frischem, grünem Holz und für präzise Schnitte, z.B. beim Formschnitt. Sie sind stabil und langlebig, vorausgesetzt, die Klingen werden regelmäßig gepflegt und geschärft.

Worauf du bei der Qualität von Astscheren achten solltest

Worauf du bei der Qualität von Astscheren achten solltest

Beim Kauf einer Astschere solltest du zuerst beachten, für welchen Einsatz sie bestimmt ist. Eine Amboss-Astschere ist zum Schnitt von weichen Ästen ideal – trockenes und hartes Holz ist das Terrain der Bypass-Astschere. Ferner sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

Kriterium #1: Größe des Gartens

Wer einen größeren Garten mit vielen Hecken, Sträuchern oder Bäumen hat, benötigt eine hochwertige Astschere, die zum Beispiel mit einem glasfaserverstärkten Kunststoff versehen ist. Gute Astscheren sind langlebiger, auch in Bezug auf die Klingen. Große Krafteinwirkungen machen den robusten Werkzeugen über einen längeren Zeitraum hinweg wenig aus.

Kriterium #2: Was wird geschnitten?

Für leichtere Gartenarbeiten, bei denen überwiegend Hecken oder Sträucher gekürzt werden, sind handelsübliche Astscheren vollkommen ausreichend. Muss zum Beispiel regelmäßig Obstgehölz gepflegt werden, sind Bypass-Astscheren mit einem integrierten Getriebe und einer Schnittstärke von 50 Zentimetern die richtige Wahl.

Kriterium #3: Schnittstärke

Die meisten Astscheren haben eine Schnittstärke von 50 Zentimetern. Kleinere Schere haben eine Schnittstärke zwischen 30 und 35 Zentimetern.

Kriterium #4: Armlänge

Astscheren für den Gebrauch im eigenen Garten werden mit Armlängen zwischen 40 Zentimetern und einem Meter angeboten. Für die meisten Anwender kommen Armlängen zwischen 65 und 90 Zentimetern in Betracht.

Die Armlänge gibt in diesem Fall an, wie lang die Griffe der Astschere sind.

Kriterium #5: Griff

Die Griffe von Astscheren sollten leicht, aber trotzdem stabil sein. Je nach Hersteller und Modell werden Fiberglas, Aluminium oder Kunststoff eingesetzt. Als Landschaftsgärtner kann ich ergonomische 2-K-Griffe mit Softeinlagen empfehlen.

Ein 2-K-Griff besteht aus zwei Kunststoffkomponenten mit unterschiedlicher Härte. Diese vermitteln zum einen ein angenehmes Griffgefühl und zum anderen kann durch den griffigen Spezialkunststoff ein höherer Reibungskoeffizient entstehen. Ein sicherer Halt und ermüdungsfreies Arbeiten wird durch die an die Hand ergonomisch angeordneten Griffmulden ermöglicht.

Kriterium #6: Verarbeitung/Qualität

Gartengeräte, die häufig zum Einsatz kommen, sollten nicht nur eine Saison überdauern, sondern am besten über mehrere Jahre hinweg. Hochwertige Geräte sind in der Anschaffung zunächst etwas teurer, dafür rechnen sich die Mehrausgaben nach einer gewissen Zeit.

Zu einer guten Verarbeitung gehört eine Klinge mit Antihaftbeschichtung. Die Beschichtung mit PTFE (Polytetrafluorethylen), auch bekannt unter dem Markennamen Teflon, sorgt für eine geringere Reibung. Bei einer Bypass-Astschere sollte die obere Klinge aus Kohlenstoffstahl sein, der die Klinge sehr lange scharf hält. Eine moderne Schneidkopftechnologie ermöglicht eine bis zu vierfache Übertragung der Kraft.

Die Gelenke sollten zudem möglichst flach verschraubt sein.

Hochwertige Astscheren haben den großen Vorteil, dass es dafür Ersatzteile gibt. Damit können die Klingen ausgetauscht werden, wenn sie stumpf sind.

Kriterium #7: Zubehör/Ausstattung

Manche Bypass-Astscheren haben ein integriertes Getriebe, mit dem sich auch dickere Äste kinderleicht schneiden lassen. Das ist praktisch, wenn zum Beispiel Obstbäume, die ein hartes Holz haben, zurückgeschnitten werden.

Noch kräftiger sind Scheren, die einen Stufenmechanismus beziehungsweise eine Ratsche haben. In diesem Fall zerteilt die Schere die Äste durch mehrmaliges Zudrücken. Der Nachteil dieser technischen Unterstützung ist, dass der Öffnungswinkel der Arme groß ist, wodurch der Bewegungsspielraum eingeschränkt wird. Für Stellen, bei denen viele Äste eng zusammenstehen, ist eine kürzere Astschere ohne Übersetzung praktischer.

Um Äste in großen Höhen zu erreichen, kann die Astschere mit einem Teleskopstiel erweitert werden. Dies erlaubt ein sicheres Arbeiten vom Boden aus, denn auf einer wackeligen Leiter wird es zu schnell gefährlich, wenn mit höherem Kraftaufwand gearbeitet wird.

Beim Teleskop-Mechanismus zieht ein Seil die Klingen der Schere zusammen, die Äste fallen einfach zu Boden. Teleskopstiele lassen sich vielseitig einsetzen, so kann daran beispielsweise ein Hochentaster oder auch eine Säge angebracht werden. Mit Teleskopstangen werden Äste in maximal 10 Metern Höhe erreicht.

Kriterium #8: Preis

Die in verschiedenen Tests ermittelten besten Modelle beziehungsweise Preis-Leistungs-Sieger sind für rund 50 Euro erhältlich. Schon für unter 40 Euro gibt es ausgezeichnete Astscheren mit einer hohen Schneidkraft, geringem Gewicht und sogar Ersatzteilen im Bedarfsfall.

Bedeutung der Schnittstärke bei Astscheren

Die Schnittstärke bei Astscheren ist ein entscheidendes Merkmal. Sie bestimmt, wie dick ein Ast sein darf, den du schneiden willst. Achte darauf, dass die Schnittstärke zu den Ästen deines Gartens passt. Zu dünn gewählte Astscheren brechen oder verbiegen sich bei dickeren Ästen. Zu dicke Astscheren hingegen, erfordern viel Kraftaufwand bei dünnen Ästen. Pass die Schnittstärke also an den Durchmesser deiner Äste an. Eine Astschere mit einer zu hohen Schneidleistung ist nicht immer die beste Wahl. Beachte: Die maximale Schneidleistung bezieht sich auf weiches, frisches Holz. Bei älteren, härteren Ästen sinkt sie. Für dicke Äste brauchst du spezielle Astscheren. Lese mehr über dieses Thema in unserem Ratgeber über Astscheren für dicke Äste im Test.

Anpassung der Schnittstärke an den Ast-Durchmesser

Die Schnittstärke einer Astschere zu regulieren ist wichtig. Sie sollte immer zum Durchmesser des zu schneidenden Astes passen. Ein zu großer Durchmesser des Astes führt zu einer Überbelastung der Schere. Das beeinträchtigt ihre Funktion und kann sie beschädigen. Daher gilt: Je dicker der Ast, desto höher sollte die Schnittstärke sein. Bei dünneren Ästen reicht eine geringere Schnittstärke. So vermeidest du unnötigen Kraftaufwand und erhältst einen sauberen Schnitt. Prüfe die Herstellerangaben zur maximalen Schnittstärke bevor du eine Astschere kaufst. Die gibt dir einen guten Anhaltspunkt, für welche Aststärken die Schere geeignet ist.

Maximale Schneidleistung von Astscheren

Die maximale Schneidleistung einer Astschere hängt stark von ihrem Design und der verwendeten Technologie ab. Einige Modelle schaffen es, Äste mit bis zu 5 cm Durchmesser zu schneiden. Dafür sind besonders kraftvolle Astscheren mit Ratschen- oder Getriebemechanismus notwendig. Diese nutzen die Hebelkraft optimal aus und ermöglichen so das Durchtrennen von dickeren Ästen. Beachte: Übersteigt der Durchmesser des Astes die angegebene Maximalkapazität der Schere, kann das Werkzeug Schaden nehmen oder der Schnitt wird unsauber. Deshalb ist es wichtig, die maximale Schneidleistung der Astschere nicht zu überschreiten.

Vor- und Nachteile von festen und teleskopierbaren Astscheren

Vor- und Nachteile von festen und teleskopierbaren Astscheren

Feste Astscheren bieten eine hohe Stabilität und einfache Handhabung. Sie eignen sich hervorragend für den regelmäßigen Schnitt kleinerer Bäume und Sträucher. Allerdings sind sie im Vergleich zu teleskopierbaren Modellen weniger flexibel einsetzbar, da ihre Reichweite begrenzt ist.

Teleskopierbare Astscheren hingegen punkten durch ihre Flexibilität und Reichweite. Sie lassen sich auf die benötigte Länge ausziehen und erreichen problemlos auch höher gelegene Äste. Jedoch kann die Handhabung von teleskopierbaren Astscheren, besonders bei voller Ausdehnung, etwas schwieriger sein.

Für eine ausführliche Übersicht über teleskopierbare Modelle empfehle ich dir unseren Test von elektrischen Astscheren mit Teleskopstange. Dort findest du viel Wissenswertes und kannst dich über die besten Modelle informieren.

Flexibilität und Reichweite von teleskopierbaren Astscheren

Teleskopierbare Astscheren bieten eine hohe Flexibilität und Reichweite. Sie eignen sich besonders gut für Arbeiten in höheren Baumkronen oder dichten Büschen. Mit ihrer ausziehbaren Länge erreichst du auch schwer zugängliche Äste ohne Leiter. Bedenke aber, dass die zusätzliche Länge ein wenig mehr Kraft erfordert. Einige Modelle bieten sogar eine Länge von bis zu 6 Metern. In unserem Teleskop-Astscheren 6m Test findest du die besten Modelle in dieser Kategorie.

Stabilität und Handhabung von festen Astscheren

Feste Astscheren zeichnen sich durch Stabilität und einfache Handhabung aus. Ihr Vorteil liegt in der festen Länge, die den Hebelweg und die Kraftübertragung optimiert. Sie erlauben präzise Schnitte und haben oft eine höhere Schneidleistung als teleskopierbare Modelle. Auch die Stabilität ist bei festen Astscheren in der Regel höher, da sie keine verstellbaren Teile haben, die wackeln oder sich verziehen könnten. Allerdings ist ihre Reichweite begrenzt und sie sind weniger flexibel einsetzbar. Für Arbeiten in Bodennähe oder an niedrigen Sträuchern sind sie ideal. Bei der Handhabung punkten sie durch ihr ausgewogenes Gewicht und eine gute Balance. Zusammengefasst bieten feste Astscheren eine hohe Stabilität und einfache Handhabung, sind aber weniger flexibel als teleskopierbare Modelle.

Bypass- und Amboss-Astscheren im Vergleich

Bypass- und Amboss-Astscheren weisen Unterschiede auf, die du beachten solltest. Bypass-Astscheren eignen sich hervorragend für präzise, saubere Schnitte an lebenden Pflanzen. Sie haben zwei scharfe Klingen, die aneinander vorbeigleiten, ähnlich wie eine Schere. Der saubere Schnitt fördert das gesunde Wachstum der Pflanze. Besonders interessant ist der Bypass-Astscheren Test, der dir einen detaillierten Überblick über die besten Modelle auf dem Markt gibt.

Amboss-Astscheren dagegen haben eine scharfe Klinge und eine flache, “Amboss” genannte Seite. Sie eignen sich ideal zum Schneiden von totem oder hartem Holz. Der Amboss dient als Unterlage für den Schnitt und verhindert ein Quetschen des Holzes. Beide Typen haben ihre Stärken und sind für verschiedene Aufgaben im Garten geeignet.

Spezifische Eigenschaften und Anwendungsbereiche von Bypass-Astscheren

Bypass-Astscheren zeichnen sich durch zwei gegenläufige Klingen aus. Sie gleiten beim Schneiden aneinander vorbei, ähnlich wie eine Schere. Das sorgt für saubere, präzise Schnitte. Besonders gut eignen sie sich für das Schneiden von frischem, grünem Holz. Sie sind perfekt für den Formschnitt von Sträuchern und Hecken. Bei Bypass-Astscheren ist die Schneidleistung durch den direkten Kraftaufwand begrenzt. Deshalb empfiehlt es sich, sie nur für Zweige und Äste mit kleinem bis mittlerem Durchmesser zu nutzen. Ein großer Vorteil von Bypass-Astscheren ist ihre Schonung der Pflanzen. Durch den sauberen Schnitt heilen die Schnittstellen schneller und die Gefahr von Krankheiten sinkt.

Geeignete Einsatzgebiete und Vorteile von Amboss-Astscheren

Amboss-Astscheren eignen sich besonders für härtere, abgestorbene und dickere Äste. Durch die robuste Bauweise und die hohe Kraftübertragung zerquetschen sie den Ast nicht, sondern trennen ihn sauber ab. Vorteil: Sie schonen deine Handgelenke und ermöglichen effizientes Arbeiten. Zudem sind sie langlebiger und widerstandsfähiger als Bypass-Scheren. Bei der Wahl der Astschere ist also das Einsatzgebiet entscheidend: Für lebendes, grünes Holz greifst du zur Bypass-Schere, für totes und hartes Holz zur Amboss-Schere.

Auswahl der richtigen Astschere für deine Bedürfnisse

Auswahl der richtigen Astschere für deine Bedürfnisse

Die Wahl der richtigen Astschere hängt stark von deinen spezifischen Bedürfnissen ab.

Berücksichtige die Pflanzen und Äste, die du schneiden willst. Dicke Äste erfordern robuste Scheren mit hoher Schnittkraft. Für dünne Äste reicht eine leichte Schere.

Überlege, wie oft du die Schere benutzen wirst. Für gelegentliche Gartenarbeit genügt ein einfacheres Modell. Bei regelmäßiger Nutzung investiere in eine hochwertige, langlebige Astschere.

Vergiss nicht, den Komfort in Betracht zu ziehen. Ergonomische Griffe und eine anpassbare Länge machen die Arbeit leichter.

Denke daran, dass manche Scheren spezielle Funktionen haben. Ein gutes Beispiel sind Astscheren mit Ratschenfunktion. Sie erhöhen die Schneidleistung und reduzieren den Kraftaufwand. Lese dir unseren Artikel Astscheren mit Ratschenfunktion im Test durch, um mehr darüber zu erfahren.

Vergleiche Preise und Kundenbewertungen. Sie geben einen guten Einblick in die Qualität und Zuverlässigkeit des Produkts.

Zuletzt: Lass dich beraten. Fachpersonal in Gartencentern oder Baumärkten hilft dir, die perfekte Astschere zu finden. Oder nutze Online-Ressourcen und Ratgeber, um die beste Entscheidung zu treffen.

Deine Bedürfnisse bestimmen die Wahl. Mit ein bisschen Recherche findest du die perfekte Astschere für deine Gartenarbeit.

Berücksichtigung der zu schneidenden Pflanzen und Äste

Denk bei der Wahl der richtigen Astschere an die zu schneidenden Pflanzen und Äste. Verschiedene Arten erfordern unterschiedliche Werkzeuge. Prüfe die Dicke und Härte der Äste. Für dünne, weiche Äste reicht eine leichte Bypass-Astschere. Bei dickeren, harten Ästen hilft eine robuste Amboss-Astschere. Berücksichtige auch die Pflanzenart. Obstbäume benötigen scharfe Scheren für saubere Schnitte. Bei Hecken ist eher die Reichweite wichtig. Deine Entscheidung sollte sich immer nach den spezifischen Anforderungen deines Gartens richten.

Ratschläge und Tipps zur Auswahl der passenden Astschere

Bei der Auswahl der richtigen Astschere spielt der Verwendungszweck eine große Rolle. Gehst du oft dickere Äste an? Dann entscheide dich für eine Getriebe-Astschere, da diese einen höheren Kraftaufwand erlaubt. Für feinere Arbeiten empfiehlt sich eine Bypass-Astschere, die saubere Schnitte ermöglicht. Beachte auch die Größe und das Gewicht der Astschere. Eine schwerere Astschere ermüdet dich schneller, bietet aber oft mehr Kraft. Kleinere, leichtere Modelle eignen sich besser für punktuelle Arbeiten und kleinere Hände. Achte abschließend auf die Schnittstärke. Sie muss passend für den Durchmesser der zu schneidenden Äste sein.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Garantie von Astscheren

Preis und Leistung hängen stark zusammen. Günstige Astscheren erledigen oft die Arbeit, sind aber möglicherweise nicht so langlebig oder leistungsfähig. Hochwertige Modelle kosten mehr, bieten aber oft bessere Schnittergebnisse und längere Lebensdauer. Für einen tieferen Einblick in Qualität und Preis, schau dir unseren Florabest Astscheren Test an.

Die Garantie ist ein weiterer wichtiger Faktor. Einige Hersteller bieten umfangreiche Garantien, andere nur begrenzte. Lies das Kleingedruckte, um zu wissen, was abgedeckt ist und was nicht. Kundenservice ist genauso entscheidend. Ein guter Kundendienst beantwortet Fragen, hilft bei Problemen und erleichtert eventuelle Rücksendungen.

Vergiss nicht: Die beste Astschere ist die, die deinen Anforderungen und deinem Budget entspricht.

Kosten und Qualität im Vergleich

Vergleiche beim Kauf von Astscheren immer Kosten und Qualität. Preiswerte Modelle verlocken oft. Achte dennoch auf hochwertige Materialien und gute Verarbeitung. Ein günstiger Preis deutet oft auf minderwertige Qualität hin. Das führt zu geringerer Langlebigkeit. Hochwertige Astscheren haben ihren Preis, sind aber meist robuster und langlebiger. Sie bieten einen sauberen und präzisen Schnitt. Das ist für die Gesundheit deiner Pflanzen wichtig. Die Investition in eine qualitativ hochwertige Astschere zahlt sich auf lange Sicht aus. Sie erspart dir häufige Neukäufe und schont so deinen Geldbeutel und die Umwelt.

Herstellergarantien und Kundenservice für Astscheren

Herstellergarantien spielen eine wichtige Rolle beim Kauf von Astscheren. Sie schützen dich vor Produktmängeln und sorgen für eine lange Lebensdauer des Werkzeugs. Achte darauf, dass der Hersteller eine Garantie anbietet. Diese sollte mindestens zwei Jahre betragen.

Ein guter Kundenservice ist ebenfalls entscheidend. Er hilft bei Fragen zur Handhabung, Pflege oder bei Problemen mit der Astschere. Einige Hersteller bieten sogar Reparaturservices an. Das erhöht die Lebensdauer der Astschere und spart dir langfristig Geld. Informiere dich vor dem Kauf über die Serviceleistungen des Herstellers.

FAQ

Wie kann ich die Schnittstärke meiner Astschere an den Ast-Durchmesser anpassen?

Die Schnittstärke einer Astschere ist festgelegt und gibt an, wie stark die Äste sein dürfen, die zerschnitten werden sollen. Du kannst sie nicht an den Ast-Durchmesser anpassen. Wenn der Ast dicker als die angegebene Schnittstärke ist, solltest du ein anderes Werkzeug verwenden, um Schäden an der Schere und dem Baum zu vermeiden.

Welche Vorteile bieten teleskopierbare Astscheren gegenüber festen Astscheren?

Teleskopierbare Astscheren bieten den Vorteil, dass du die Armlänge anpassen kannst. Das ermöglicht dir, höher gelegene Äste zu erreichen, ohne eine Leiter benutzen zu müssen. Bei festen Astscheren ist die Reichweite begrenzt, was ihre Anwendung einschränkt.

In welchen Anwendungsbereichen sind Bypass-Astscheren besonders geeignet?

Bypass-Astscheren sind besonders geeignet für das Schneiden von lebenden Ästen, da sie zwei Klingen haben, die aneinander vorbeigleiten und einen sauberen, glatten Schnitt hinterlassen. Dieser saubere Schnitt ist wichtig, um die Pflanze nicht unnötig zu verletzen und eine schnelle Heilung zu ermöglichen.

Wie beeinflusst das Preis-Leistungs-Verhältnis meine Wahl der richtigen Astschere?

Das Preis-Leistungs-Verhältnis beeinflusst deine Wahl der richtigen Astschere maßgeblich. Eine hochwertige Astschere, die etwas mehr kostet, kann dir langfristig bessere Ergebnisse und eine längere Lebensdauer bieten. Sie kann Äste bis zu fünf Zentimeter Durchmesser schneiden und bietet je nach Modell eine feste oder teleskopierbare Armlänge. Die Qualität des Werkzeugs spielt eine entscheidende Rolle bei der Pflege von Grünflächen. Daher solltest du nicht nur den Preis, sondern auch die Leistung der Astschere berücksichtigen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Thomas Ringhofer ist Diplomingenieur (FH) im Bereich Gartenbau und ausgebildeter Landschaftsgärtner mit einem umfangreichen fachlichen und handwerklichen Know-how. Als Redaktionsleiter und gelernter Redakteur kann Thomas Ringhofer auf eine vielseitige und langjährige Erfahrung bei verschiedenen Tageszeitungen und im privaten Hörfunk in den unterschiedlichsten Themenbereichen zurückgreifen. Aktuell ist er als Angestellter im öffentlichen Dienst unter anderem verantwortlich für die Pressearbeit. Seit rund zehn Jahren verfasst Thomas Ringhofer darüber hinaus für verschiedene Magazine und Websites Berichte und Artikel, unter anderem für Gartenpanda.de.

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