Rollkomposter Test: Die 4 besten Rollkomposter (+Ratgeber)

Groß, rund und leicht zu handhaben. Rollkomposter ist die ideale Alternative zu den traditionellen Kompostern. Der größte Vorteil liegt darin, dass der Kompost nicht mühsam umgeschichtet werden müssen. Stattdessen kann die Kompostrolle unkompliziert um die eigenene Achse gedreht werden.

Dadurch ist die Kompostierdauer meist nur wenige Wochen. Wir haben 12 verschiedene Rollkomposter getestet und stellen in diesem Artikel die 4 besten vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Rollkomposter wird auch Trommelkomposter oder Drehkomposter genannt. Die Geräte kamen vor ungefähr 10 Jahren in den USA und Großbritannien auf, sind aber in Deutschland noch relativ unbekannt. Sie ermöglichen es den Gärtnern, auch in kleinen Gärten ihren eigenen Kompost herzustellen.
  • Rollkomposter werden in verschiedenen Bauarten angeboten. Es gibt Modelle mit nur einer Trommel, andere haben zwei. Die Trommel besteht aus Kunststoff, manchmal auch aus Holz oder Edelstahl.
  • Da Rollkomposter noch nicht so bekannt sind, finden Sie in der entsprechenden Kategorie im Handel aktuell knapp 10 Modelle. Deren Preise reichen von weniger als 100 Euro für kleine Modelle bis zu mehreren Hundert Euro für große Ausführungen mit 2 Trommeln. Mit relativ geringem Aufwand können Sie einen Trommelkomposter auch selbst bauen.

Die 4 besten Rollkomposter

1. MaxWorks 80699 Rollkomposter


Der MaxWorks Rollkomposter ist ein robustes und langlebiges Produkt, hergestellt aus Polypropylen-Abfalleimern mit pulverbeschichtetem Stahlrahmen. Es verfügt über Belüftungsöffnungen oder Belüftungslöcher mit zwei Schiebetüren, die dem Benutzer ermöglichen, die gewünschte Menge an Sauerstoff im Kompost für bessere und schnelle Ergebnisse zu liefern. Es ist entworfen mit zwei Kammern, um den Kompostierungsprozess einfacher und effektiver zu machen und gleichzeitig beste Ergebnisse zu bieten. Es behandelt Bodenabfälle, um sich auf umweltfreundliche Weise zu zersetzen. Kompostabfall in nur ein paar Wochen bei richtiger Pflege, indem Sie alle paar Tage 5-6 Mal drehen und Ergebnisse in 2-4 Wochen erzielen.

Die erste Platte dient zur Konservierung reifer Kompost, während die zweite Kammer für neue Abfälle und Schrammen gedacht ist. Zwei separate Paneele ermöglichen eine ordnungsgemäße Rotation des Kompostierprozesses, um angereicherte Kompost zu produzieren. Sein platzsparendes und platzsparendes Design macht es zu einem perfekten Kompost/Becher in jedem Raum.

Vorteile

  • Sehr robust
  • 2 Kammern
  • platzsparend
  • stabil

Nachteile

  • Schlechte Bedienunsanleitung

2. Lifetime Rollkomposter


Der Lifetime Rollkomposter ist ein geniales Design, das auf der Achse dreht, um eine ausgewogene Rotation zu ermöglichen. Die interne Belüftung mischt den Kompost und ermöglicht eine gute Luftzirkulation. Das Kompostmaterial ist bereits beigepackt, um Ungeziefer draußen zu halten. Der Lifetime Rollkomposter hat ein schönes Aussehen. Der extra große, herausnehmbare Deckel erleichtert das Entleeren.

Vorteile

  • Interne Belüftung
  • Elegantes Design
  • Einfacher Aufbau
  • Leichte Rotation

Nachteile

  • Bedienungsanleitung nur in Englisch

3. UPP-Rollkomposter


Mit dem Rollkomposter von UPP können Sie Ihren Garten, Balkon oder Terrasse optimal organisieren. Er ist aus stabilem Kunststoff PP gefertigt und mit einer Metallbeschichtung versehen, sodass er wetterbeständig ist. Der Rollkomposter ist in zwei Positionen verstellbar und verfügt über zwei Kammern, die jeweils mit einer Tür ausgestattet sind. Der Kompostierprozess wird durch eine interne Belüftung beschleunigt.

Vorteile

  • Integriertes Belüftungssystem
  • Sicherer Stand
  • Leicht zu Transportieren

Nachteile

  • Wird instabiler mit höherer Beladung

4. Garden Point Doppel Rollkomposter


Der Garden Point Rollkomposter ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt und eignet sich für die Kompostierung von bis zu 140 Liter Gartenabfällen. Mithilfe des praktischen Rollsystems lässt sich der Komposter mühelos bewegen, sodass Sie den Kompost jederzeit gut zugänglich haben. Der Garden Point Rollkomposter ist leicht zu reinigen und ist somit auch für den Dauereinsatz im Garten bestens geeignet.

Vorteile

  • Hohes Volumen
  • Leichter Aufbau
  • Rattensicher

Nachteile

  • Kunden waren teils unzufireden aufgrund fehlender Teile

Funktionsweise von Rollkompostern

Funktionsweise Rollkomposter

Jeder Gärtner weiß Kompost als natürlichen Dünger zu schätzen. Er enthält wertvolle Nährstoffe für die Pflanzen und fördert deren Wachstum. Trotzdem zögern viele Gartenbesitzer noch immer, sich einen Komposthaufen oder eine klassische Miete anzulegen. Sie fürchten, dass Essensreste, die auf dem Kompost landen, Ratten und Mäuse anziehen. Zudem muss der Komposthaufen regelmäßig umgeschichtet werden. Zur Kompostierung wird Luftsauerstoff benötigt, der durch das Umschichten zugeführt wird. Die Temperatur im Komposthaufen muss überwacht werden, um die Kompostierung zu steuern und im schlimmsten Fall eine Selbstentzündung zu verhindern.

Der Rollkomposter löst diese Probleme auf smarte Weise. Die Kompostierung geschieht im Inneren eine Trommel, die durch eine breite Öffnung gefüllt wird. Kleine Löcher sorgen für die Belüftung. Nagetiere haben keinen Zugang. Anstatt den Kompost mühsam mit dem Spaten umzuschichten, wird die Trommel ab und zu gedreht. Da das Substrat gut belüftet wird, erfolgt die Kompostierung wesentlich schneller als in einer Kompostmiete.

Vorteile des Rollkomposters

  • saubere Kompostierung mit wenig Geruch
  • platzsparend
  • schnelle Kompostierung
  • reduziert körperliche Anstrengung
  • auch für kleine Gärten geeignet

Nachteile des Rollkomposters

  • zur Kompostierung wird Kompoststarter benötigt
  • Bodenlebewesen wie Regenwürmer und Asseln haben keinen Zugang
  • Fassungsvermögen ist begrenzt

Der Aufbau

Die Geräte sind einfach aufgebaut. Der Hauptbestandteil ist die Trommel, in der die Kompostierung stattfindet. Sie hat an den Längsseiten Achsen zur Lagerung. Im Inneren befinden sich ein oder mehrere Profilbleche, die das Substrat beim Drehen umwälzen. In die Trommelwand sind Löcher gebohrt, die zur Belüftung dienen. Zum Befüllen und Entleeren ist eine große verschließbare Öffnung angebracht. Die Trommel ruht mit ihren Achsen auf einem Gestell. Bei einigen Modellen hat das Gestell Räder, damit es leichter von einem Standort zum anderen transportiert werden kann.

Arten von Rollkompostoren

Trommelkomposter werden nach Material und Konstruktion unterschieden.

Das Material

Damit ist das Material der Trommel gemeint.

Kunststoff

Am häufigsten wird Kunststoff verwendet. Kunststoff lässt sich günstig herstellen, ist leicht und robust. Nachteilig ist, dass Kunststoff durch die UV-Strahlung der Sonne brüchig werden kann.

Holz

Im Gegensatz zu Kunststoff ist Holz ein natürlicher Werkstoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Es ist UV-beständig und kostengünstig. Trotzdem werden nur wenige Komposter aus Holz gefertigt, weil es schwer ist und anfällig gegen Fäulnis und Schimmel ist.

Edelstahl

Auch Edelstahl wird nur selten für Rollkomposter verwendet. Das Material ist zwar korrosionsbeständig, sehr robust und langlebig, aber auch teuer.

Die Bauart

Es gibt Rollkomposter mit einer oder zwei Kammern.

Einkammer-Rollkomposter

Bei Modellen dieser Bauart handelt es sich um Komposter mit geringem Fassungsvermögen. Sie sind leicht und einfach aufgebaut. Sie eignen sich gut für kleine Gärten, ja selbst für die Küche oder den Balkon. Ihr Nachteil besteht darin, dass die Kompostierung nicht als fortlaufender Prozess möglich ist. Sie füllen die Trommel mit Küchenabfällen und müssen dann erst einmal warten, bis die Kompostierung abgeschlossen ist. Nach der Entnahme der fertigen Komposts beginnen Sie wieder von vorn.

Doppelkammer-Rollkomposter

Das Funktionsprinzip des Geräts ist dasselbe wie bei Kompostern mit nur einer Kammer. Da die beiden Kammern unabhängig voneinander arbeiten, erfolgt die Kompostierung ohne Unterbrechung. Sie füllen eine Trommel und lassen die Küchenabfälle verrotten. In der Zwischenzeit füllen Sie die zweite Trommel. Wenn der Kompost in der ersten Trommel fertig ist, entnehmen sie ihn und füllen frische Abfälle ein. Inzwischen ist der Kompost in der zweiten Trommel fertig. So läuft es im ständigen Wechsel ab. Mit einem Doppelkammer-Rollkomposter können Sie viel Kompost erzeugen. Allerdings sind die Geräte groß und schwer. Sie benötigen viel Kraft, um die Trommel zu drehen. Der Komposter nimmt eine Menge Platz weg und ist teuer.

Einen Rollkomposter kaufen: Darauf sollten Sie achten

Das Fassungsvermögen

Vor dem Kauf lohnt es sich, wenn Sie über ein paar Wochen erfassen, wie viele Küchenabfälle in Ihrem Haushalt anfallen und einen Komposter mit angemessenen Fassungsvermögen wählen. Ist das Gerät zu klein, wandern einige Abfälle in die Biotonne. Ist es zu groß, verschwenden Sie Geld und Platz.

Das Material

In der Praxis haben sich Rollkomposter aus Kunststoff am besten bewährt. Sie halten einerseits viele Jahre und sind relativ robust. Andererseits sind sie leicht und bequem zu bedienen. Achten Sie beim Kauf darauf, Modelle aus UV-beständigem Kunststoff zu wählen.

Die Bauart

Ob ein Einkammer- oder Doppelkammer Rollkomposter die beste Wahl für Sie ist, hängt davon ab, wie viel Kompost Sie brauchen. Wollen Sie lediglich die anfallenden Küchenabfälle kompostieren und fallen nur wenige Abfälle an, reicht ein kleines Modell mit einer Kammer. Fallen viele Abfälle an oder haben Sie einen hohen Bedarf an Kompost, ist ein Rollkomposter mit 2 Trommeln die bessere Wahl.

Die Ausstattung

Der Rollkomposter sollte sich leicht bedienen lassen. Eine Kurbel erleichtert das Drehen der Trommel. Das Gestell sollte stabil und hoch genug sein, damit eine Schubkarre darunter passt. Daran befestigte Räder erleichtern den Transport. Die Öffnung der Trommel muss groß genug sein, damit ein Eimer hindurch passt. Beim Füllen und Leeren der Trommel hilft eine Arretierung.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Rollkomposter

Funktioniert die Kompostierung auch im Winter?

Ja, der Prozess läuft auch im Winter ab, dauert aber etwas länger. Sie können ihn beschleunigen, indem Sie den Rollkomposter bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Sonne stellen. Das ist auch in der warmen Jahreszeit empfehlenswert.

Welches Zubehör benötigen Sie für den Rollkomposter?

Im Unterschied zur Kompostmiete kommt das Substrat im Rollkomposter nicht in Kontakt mit dem Erdreich. Um die biologischen Prozesse der Verrottung zu starten, müssen Sie Kompostbeschleuniger, auch Kompoststarter genannt, zugeben. Das Mittel besteht im Wesentlichen aus Geflügeldung, der die notwendigen Mikroorganismen enthält.

Kann man sich einen Rollkomposter selbst bauen?

Für geschickte Heimwerker ist es kein Problem. Die benötigten Materialien wie Plastikfässer, Gestelle, ein Rohr, Bleche und eine Kurbel gibt es im Baumarkt. Der Eigenbau spart viel Geld, weil Rollkomposter zwar einfach aufgebaut, aber relativ teuer sind.

Julius Lehmkuhl ist ein passionierter Gärtner und Elektrotechniker, der seine Liebe zur Natur und Technik gekonnt miteinander verbindet. In seinem Garten pflegt er eine bunte Vielfalt an Pflanzen und kreiert zauberhafte Ecken, die zum Verweilen einladen. Julius hat eine besondere Vorliebe für moderne Gartengeräte, wie Mähroboter und elektrische Heckenscheren, die ihm dabei helfen, seinen Garten stets in einem optimalen Zustand zu halten. Seine Freude am Gärtnern und sein Know-how in der Elektrotechnik machen ihn zu einem wahren Gartenexperten, der seine Leidenschaft gerne mit anderen teilt.

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Newsletter abonnieren & Preise gewinnen!
Kostenlose Gewinnspiele
Aktuelle Rabatte & Gutscheine
Immer auf dem neusten Stand