So verwenden Sie den Kompost richtig

Unterhalten Sie derzeit einen Komposthaufen, wissen aber nicht so recht, wie Sie den wertvollen Dung richtig einsetzen sollen? Keine Frage: Komposterde enthält viele wichtige Nährstoffe wie Phosphor, Stickstoff, Kalium, Schwefel, Magnesium und einige mehr. Diese sind für das gesunde Pflanzenwachstum nicht zu entbehren!

Den Kompost richtig zu verwenden ist aber das A und O, damit keine Unkräuter verteilt werden und Ihre Pflanzen von der Komposterde stark profitieren. Wetten, in diesem Fall haben Sie noch mehr Freude bei der Gartenarbeit? Damit Sie jetzt alles erfahren, wie Sie den Kompost richtig im Garten anbringen, stelle ich Ihnen jetzt meine Erfahrungen in diesem Beitrag näher vor.

Unser Rat

Kompost ist ein wertvoller Dung. Sie können diesen nicht nur für Garten-, sondern auch für manche Zimmerpflanze verwenden. Geben Sie Garten- und Küchenreste (keine gekochten Speisen oder Fleisch sowie Knochen) auf Ihren Kompost. Mikroorganismen zersetzen das Kompostgut langsam in wertvollen Humus. Je mehr Sauerstoff im Komposthaufen zu finden ist, desto besser für die Zersetzung.

Ein Kompost sollte niemals zu trocken oder zu nass sein. Frühkompost ist nur mit Bedacht anzuwenden. Er ist scharf und könnte kleine Sämlinge im Frühbeet zerstören. Verwenden Sie also reifen Kompost für empfindliche Pflanzen, der nach ca. einem Jahr dem Komposthaufen zu entnehmen ist. Zudem sollten Sie jede Pflanzenart immer nur so düngen, wie sie es verträgt. Mehr zum Thema erfahren Sie auch auf unserer Homepage!

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein deutliches Zuviel an Kompost kann die Pflanzen auch schädigen. Denken Sie immer daran, dass eine Überdüngung nie sinnvoll ist. Beim Ausbringen kann der reife Kompost nur in die obersten Schichten, bis max. 10 – 15 cm, eingearbeitet werden. Lebewesen, die sich im Boden befinden, übernehmen den Rest, damit Ihre Pflanzen gesund wachsen.
  • Zu allen Jahreszeiten ist es möglich, mit dem wertvollen Dünger, der rein aus der Natur stammt, zu arbeiten. Die meisten Gärtner befüllen somit den Komposthaufen immer dann, wenn Küchen- oder Gartenabfälle entsorgt werden müssen. Natürlich geht es für den Gärtner beim Düngen im Winter etwas ruhiger einher.
  • Nicht immer möchte der Gärtner ca. 1 Jahr warten, bis aus Pflanzen- und Küchenabfällen wertvoller Humus entstanden ist. Im Thermokomposter können Sie ca. 2 Monate, nachdem der Prozess der Zersetzung begonnen hat, bereits Kompost entnehmen und anbringen. Primär in den Hauptmonaten von April bis September wird Humus als Dung verwendet.
Tipp

Legen Sie, bei großem Garten, ruhig 1 bis 3 Komposthaufen an. Sie können sich dann auch in höheren Mengen des „schwarzen Goldes“ bedienen.

Achten Sie bitte immer darauf: Weder ein Zuviel, noch ein Zuwenig an Dung ist sinnvoll. Starkzehrer wie Kartoffeln, Tomaten, Zwiebel oder Auberginen können relativ viel Kompost vertragen, da sie einen hohen Bedarf an Nährstoffen haben. Doch andere Pflanzen, zum Beispiel viele Blütlern, leiden unter einer Überdüngung. Ich empfehle Ihnen also im Grundsatz, jede Pflanze ganz individuell nach ihren Bedürfnissen zu düngen. Details dazu erfahren Sie auf unserer Webseite.

Bei einer Temperatur von ca. 60 Grad oder etwas mehr weist der Komposthaufen optimale Bedingungen vor – die Zersetzung verläuft dann so, wie es sich der Gärtner wünscht.

Aus Alt mach Neu – ein geniales Motto beim Kompostieren

Kompost zählt mit zu den besten, organischen Düngern, die der Gärtner finden kann. Als absolutes Highlight können Sie in Ihrem Garten Kompost für fast alle Pflanzen verwenden. Ganz im Sinne von „aus alten Resten mach wertvollen Humus“ sind vor allem Bodenbakterien dafür verantwortlich, dass sich Garten- und Speisereste in wertvollen Humus umwandeln. Wussten Sie, dass schon ein paar Schaufeln Mischkompost, die Sie auf dem Boden verteilen, Ihre Gartenpflanzen mit sehr wertvollen Nährstoffen versorgen? Sie dürfen aber Kompost auch für Zimmerpflanzen (hier nur gesiebten Humus verwenden!) oder Ihr Gewächshaus als Dung anbringen.

Grundsatz-Regel:

Je besser Sie alle Abfälle, die im Kompost landen, durchmischen, desto besser verläuft die Verrottung. Grasschnitt kann zum Beispiel schon, wenn er sehr kurz geschnitten ist, bereits nach 7 Tagen nicht mehr als Rasen erkannt werden.

Welche Funktion erfüllt ein Kompostbeschleuniger? Wenn der Gärtner den Humus schon in wenigen Monaten im Garten anbringen möchte, kann der Beschleuniger hilfreich sein. Dieses Mittel liefert nämlich den Stickstoff, der für die Zersetzung nährstoffarmer Abfälle unbedingt gebraucht wird. Denken Sie, wie langsam sich ansonsten Holz oder Laub zersetzen würde.

Achtung:

Für Aussaatbeete sollten Sie Frischkompost nicht verwenden. Er wäre für die zarten Sämlinge viel zu scharf. Zudem dürfen Sie den Frischkompost nicht in den Boden mit einer Harke einarbeiten. Er ist sehr nass, was nach sich ziehen kann, dass der Boden fault. Fäulnisgefahr sollte jeder Gärtner vermeiden.

Welche Nährstoffe sind im Kompost enthalten?

Sie finden im Humus, dem „schwarzen Gold“, ausreichenden Mengen an Calcium (Ca), Stickstoff (N), Kalium (K), Magnesium (Mg), Phosphor (P) und weiteren Mikronährstoffen wie Schwefel (S). All diese Boten verbessern langfristig die Bodenstruktur im Garten. Der Grund: Die Erde wird mit Humus angereichert, was auch den dichten Rasenwuchs optimieren kann.

Wie können Sie wirklich guten Kompost selbst herstellen oder die Kompostierung beschleunigen?

Erst im Laufe der Zeit werden alle Garten- und Küchenabfälle zersetzt. Dann darf der Gärtner den Humus anbringen. Nicht immer aber haben wir Gartenfreunde viel Zeit, bis wir guten Dung verwenden möchten. Um die Verrottung bei Ihrem Komposthaufen zu beschleunigen, können Sie feste Bestandteile mit einbringen wie Rasen, um diesen mit lockeren Elementen (Laub, Strauchabfällen, Äste oder Zweige) zu schichten.
Der Vorteil bei dieser Technik liegt darin, dass somit immer ausreichend Sauerstoff an das Kompostgut gelangt. Damit wird die Zersetzung optimiert. Allerdings dauert es ungefähr 9 – 12 Monate, bis der Kompost reif ist. Im Thermokomposter geht es schneller!

Wie nass oder trocken sollte der Kompost angelegt werden?

Hier ist Mittelmaß gefragt: In dem Fall, wenn der Kompost zu trocken ist, können die Bodenbakterien nicht richtig arbeiten. Hier kann der Gärtner mit der Gießkanne nachhelfen und den Komposthaufen wässern.
Aber ein Zuviel an Feuchtigkeit lässt den Kompost unangenehm riechen und die Inhalte faulen. Dann „duftet“ er modrig und Sie wissen, dass etwas Entscheidendes falsch läuft. Mischen Sie in diesem Fall Strauchhäcksel unter oder versuchen Sie, mit Kalk und Sand die Feuchtigkeit zu entziehen.

Was ist reifer Kompost?

Den vollkommen reifen Kompost dürfen Sie, im Gegensatz zum Frühkompost, erst nach ca. 10 bis 12 Monaten verwenden. Erst jetzt sind seine Bestandteile größtenteils aufgelöst. Der Gärtner findet dann die meist bekannte feinkrümelige Erde, die auch als Humus bezeichnet wird.
Dieser ist weniger scharf als der noch junge Kompost.
Allerdings sollten Sie wissen: Der Nährstoffgehalt im Reifkompost sinkt, je länger liegen bleibt oder steht. Deshalb ist zu alter Kompost nicht empfehlenswert. Fertigen Reifkompost sollten Sie auch rasch anwenden. Wussten Sie, dass Sie mit einem Kresstest, den Sie in jedem Garten-Fachgeschäft kaufen können, das Stadium der Verrottung überprüfen können?

Wann ist der Kompost reif?

Hier ist etwas Geduld gefragt. Kompost entwickelt sich am besten, wenn Sie klein geschnittene Reste unterschiedlicher Natur im Komposthaufen schichten. Hier dürfen Sie verschiedene Gartenabfälle wie Strauchschnitt, kleine Äste, Herbstlaub, Gras, Obst- und Gemüsereste sowie Zweige oder Pflanzenreste und vieles mehr (gut durchgemischt) aufschichten.

Im Anschluss zersetzen Mikroorganismen all die Abfälle. Sie bilden nach und nach wertvolle Humuserde, die als hervorragender Dung gilt. In der Regel dauert es aber ungefähr 9 Monate, bis Sie den sog. „Frischkompost” verwenden dürfen. Der Frischkompost ist besonders nährstoffreich, sieht aber grob aus. Er sollte deshalb mit Mulch angereichert werden, damit er im Garten auf die oberen Schichten der Erde gelegt werden kann.

https://www.mein-schoener-garten.de/.
Roswitha ist 53 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Sie ist gelernte Bankkauffrau, hatte aber schon immer eine Leidenschaft für den Garten. Sie besitzt mit ihrem Ehemann ein kleines Haus auf einem Dorf im Allgäu und wendet sich mit Leidenschaft der Gartenarbeit zu. Seit geraumer Zeit hat sie neben Blumen, Rosen und Obstbäumen auch Gemüsepflanzen, Sträucher und vieles mehr in ihrem Garten. Schmeckt selbst angebaut und geerntet nicht immer noch am besten? Für Roswitha und Ihre Familie schon! Sie sagt: „Ich schöpfe Kraft aus der Natur. Die Gartenarbeit macht mich glücklich. Sie hilft mir beim Stressabbau!“ Bei Gartenpanda gibt Roswitha all ihre Garten-Erfahrungen und ihr Knowhow gerne weiter.

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