Thermokomposter Test: Die 5 besten Thermokomposter (+Testsieger)

Der Thermokomposter ist eine Art von Komposter, bei dem die organischen Abfälle durch Wärme zersetzt werden. Dadurch entsteht ein Nährstoffcocktail, der den Pflanzen zugeführt werden kann. Der Thermokomposter ist besonders gut für die Verwertung von Obst und Gemüseschalen, Küchenabfällen, Tee und Kaffeefiltern, Laub, Stroh und anderen organischen Materialien geeignet. Die 5 besten Thermokomposter stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Thermokomposter sind spezielle Arten von Komposter, in denen die Kompostierung wesentlich schneller verläuft als in einer offenen Kompostmiete. Der Grund dafür: Die Kompostierung erfolgt in einem geschlossenen Raum, der die Wärme gut speichert und den Kompost vor Witterungseinflüssen schützt. Dadurch entwickeln sich in einem Thermokomposter wesentlich höhere Temperaturen als in einem offenen Komposter.
  • Im Handel finden Sie Thermokomposter unterschiedlicher Größe und Form. Die meisten haben ein Fassungsvermögen zwischen 400 – 600 l und sind aus Kunststoff gefertigt. Sie eignen sich für kleine bis mittelgroße Gärten.
  • Sie können einen kleinen Thermokomposter für etwas mehr als 20 Euro kaufen, während ein großes Modell mit mehr als 1.000 l Volumen mehr als 200 Euro kostet. Für eine optimale Kompostierung empfiehlt sich nützliches Zubehör wie Kompostbeschleuniger und ein Kompostthermometer. Damit können Sie immer für bestmögliche Bedingungen sorgen und die Kompostierung beschleunigen.

Die 5 besten Thermokomposter

1. Juwel Thermokomposter


Der Juwel Thermokomposter ist aus sortenreinem Recycling-Kunststoff gefertigt und verfügt über ein Aktivbelüftungssystem. Er kann sowohl im Freien als auch in Innenräumen genutzt werden. Die Konische Form des Komposters ermöglicht eine rasche Volumenminderung. Zwei große Entnahmeklappen erleichtern das Entnehmen des fertigen Komposts. Der Komposter ist frostfest und UV-beständig.

Vorteile

  • Bester Thermokomposter
  • Großes Fassungsvermögen(900l)
  • Einfacher Aufbau
  • Super Verarbeitung
  • Frostfest
  • Super Isolierung

Nachteile

  • Hoher Preis

2. Trading Store Thermokomposter


Mit diesem hochwertigen und robusten Thermokomposter lässt sich der Kompostierungsprozess optimal beschleunigen. Er ist aus wetterfestem und UV-Beständigem Kunststoff gefertigt, dadurch ist er besonders langlebig. Das Easy-lock-system ermöglicht eine schnelle und einfache Montage, es wird kein Werkzeug benötigt. Durch das spezielle Belüftungssystem wird der Kompostierungsprozess begünstigt und beschleunigt. Der Deckel kann durch das stop-lock System verschlossen werden, dadurch ist der Komposter optimal gegen Wind geschützt

Vorteile

  • 1065 Liter
  • Super Isolierung
  • Einfacher Aufbau
  • Super Stabilität
  • Guter Kundenservice
  • Super Verarbeitung

Nachteile

  • Schlechte Verpackung

3. Thermokomposter aus Kunstoff


Der Komposter besteht aus recyceltem Kunststoff und ist in Graugrün gehalten. Er ist 80x80x105 cm groß und hat einen Fassungsraum von ca. 220 Liter. Die Wände sind dicker als bei anderen Modellen und die Stangen, die hier als Verbindungselemente für die Wände dienen, werden den Komposter voraussichtlich stabiler zusammen halten. Jedes der insgesamt acht Wandelemente kann einzeln geöffnet werden. Der Aufbau ist sehr einfach.

Vorteile

  • Günstiger Preis
  • Einfacher Aufbau
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Isolierung

Nachteile

  • Stangen aus Plastik
  • Stabilität könnte besser sein

4. Garantia Komposter Thermo-Wood


Mit dem Komposter Thermo-Wood von Garantia holen Sie sich ein Qualitätsprodukt nach Hause, das mit seiner täuschend echten Holzoptik und den praktischen Einfüllklappen bequem zu bedienen ist. Das ausgeklügelte Belüftungssystem garantiert eine gleichmäßige Verrottung des Komposts. Die Seitenwände bleiben dekorativ und die Entnahmeklappen erlauben einen bequemen Zugriff auf den fertigen Kompost. Der robuste Kunststoff ist UV- und witterungsbeständig und sorgt für eine lange Lebensdauer des Komposters.

Vorteile

  • Mit Bodengitter
  • Schöne Optik
  • Leichter Aufbau
  • Fairer Preis

Nachteile

  • Verarbeitung bei einzelnen Modellen mangelhaft

5. Graf Komposter Thermo-King


Der Thermo-King ist ein 600 Liter großer, mobiler Komposter aus Kunststoff. Er lässt sich komplett werkzeuglos und in wenigen Minuten aufbauen. Die Qualität der Materialien ist sehr gut, die Haltbarkeit solide. Der Komposter ist befüllbar durch große Klappen an den Seiten und ist dadurch besonders einfach zu bedienen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist überzeugend.

Vorteile

  • Sehr guter Preis
  • Gute Wandstärke
  • Haltbarkeit
  • Aufbau

Nachteile

  • Stabilität könnte besser sein
  • Verarbeitung ok

Wie funktioniert ein Thermokomposter und wie ist er aufgebaut?

Zusammen mit dem Schnellkomposter und dem Rollkomposter gehört der Thermokomposter zu den sogenannten geschlossenen Kompostoren. Das sind Einrichtungen, in denen der natürliche Vorgang der Kompostierung stattfindet.

Bei der Kompostierung zersetzen eine Vielzahl unterschiedlicher Lebewesen wie Bodenbakterien, Würmer, Käfer und Asseln organische Abfälle. Bei deren Zerfall werden Nährstoffe freigesetzt, die das Wachstum der Pflanzen fördern. Die lockere, krümelige Struktur des Komposts verbessert zudem den Boden. Die Wurzeln können ihn besser durchdringen und er kann mehr Wasser speichern. Kompost wird “braunes Gold” genannt. Er ist als Naturdünger schon seit vielen Hundert Jahren bekannt und begehrt.

In einem Thermokomposter läuft die Umwandlung von Küchenabfällen und Grünschnitt zu Kompost wesentlich rascher als auf einem Komposthaufen ab, weil der Prozess in einem geschlossenen Behälter stattfindet. Die Mikroorganismen benötigen Wärme zum Zersetzen der Abfälle. Im Thermokomposter wird die Wärme gespeichert. Dadurch geht die Kompostierung viel schneller. Außerdem ist der Inhalt vor dem Wetter geschützt.

Der Thermokomposter besteht aus einem gut isolierten Gehäuse, das in eine oder mehrere Kammern unterteilt ist. Nach unten ist der Thermokomposter offen, damit die Mikroorganismen und Kleintiere aus dem Boden in den Container wandern und dort die Abfälle zersetzen können. Die Kompostierung beginnt am Boden und wandert immer weiter nach oben. Damit die Mikroben und Würmer mit Sauerstoff versorgt werden, ist das Gehäuse des Thermokomposters mit Schlitzen und Luftlöchern versehen. Die Abfälle werden von oben durch einen großen Deckel in den Container eingetragen. Da sich der Kompost in Bodennähe bildet, wird er durch eine oder mehrere Klappen im unteren Bereich entnommen.

Vorteile des Thermokomposters

Schnelle Kompostierung

Auf dem Komposthaufen kann es ein Jahr oder länger dauern, bis die Abfälle zu Kompost geworden sind. Im Thermokomposter dauert der Prozess unter günstigen Bedingungen lediglich 2 – 3 Monaten.

Ganzjährige Kompostierung möglich

Da die Kompostierung im Thermokomposter im geschützten Innenraum abläuft, findet sie fast das ganze Jahr über statt. Selbst in einem normalen Winter kommt sie nicht zum Erliegen.

Saubere Arbeitsweise

Da die Küchenabfälle in einem geschlossenen Behälter liegen, sieht Ihr Garten sauber und aufgeräumt aus.

Platzsparend

Der Thermokomposter arbeitet sehr effizient. Zur Erzeugung derselben Menge an Kompost mit offenen Kompostmieten müssten Sie davon mindestens 3 – 4 Stück anlegen.

Qualitativ hochwertiger Kompost

Die Qualität des Komposts aus einem Thermokomposter ist weitaus besser als die von Kompost aus einer offenen Kompostmiete. Das hat 2 Gründe. Zum einen erreichen die Temperaturen im Thermokomposter während der Heißrotte +70°C. Das tötet Krankheitskeime und sogar Unkrautsamen ab. Der Kompost ist also sauber. Zum anderen ist der Kompost im Inneren vor dem Wetter geschützt. Die Nährstoffe können durch Regen oder Tauwasser nicht ausgewaschen werden.

Nachteile des Thermokomposters

Küchenabfälle müssen zur Kompostierung vorbereitet werden

Sie können die Abfälle nicht einfach wahllos in den Thermokomposter werfen. Sie müssen zerkleinert werden. Auf die Zusammensetzung der Abfälle muss geachtet werden. Große und kleine Teile sollten gemischt werden. Der Abfall darf weder zu trocken noch zu feucht sein.
höherer Aufwand

Der Thermokomposter muss alle 3 – 4 Wochen umgesetzt werden

Der Standort muss gewechselt werden, damit die Kompostierung optimal verläuft. Dazu muss der fertige Kompost entfernt und der Thermokomposter umgesetzt werden.

Genaue Kontrolle der Umweltbedingungen

Im Gegensatz zum offenen Komposter findet in einem Thermokomposter die Kompostierung in einem abgeschlossenen Raum statt. Da kann es schnell passieren, dass die Feuchtigkeit zu niedrig oder zu hoch wird. Bei zu niedriger Feuchtigkeit stoppt der Prozess der Verrottung, bei zu hoher Feuchtigkeit geht die Kompostierung in Fäulnis oder Schimmelbildung über.

Arten von Thermokompostern

Modelle mit oder ohne Bodengitter

Wie bereits weiter oben gesagt, haben Thermokomposter einen offenen Boden. Sie werden einfach auf die Wiese gestellt. Das ist von den Konstrukteuren beabsichtigt, damit die Bodenlebewesen in den Kompostierer wandern und dort ihre Arbeit verrichten können. Werden jedoch Küchenabfälle in dem Komposter geworfen, die dort nicht hingehören (zum Beispiel Brotreste, Kuchenstücke oder Speisereste) zieht das Ratten und Mäuse an. Die graben sich von unten Löcher, um in den Container zu gelangen.

Das wird durch ein Bodengitter verhindert. Das ist ein engmaschiges Gitter aus dickem Draht, das von unten auf die Öffnung geschraubt wird. Dadurch können keine Nagetiere mehr in den Thermokomposter gelangen.

Die Wände

In diesem Punkt unterscheiden sich Thermokomposter von Schnellkompostern. Erstere haben einen bessere Isolierung.
Das wird auf 2 Weisen erreicht. Einfache Modelle von Thermokompostern haben dickere Wände als Schnellkomposter. Das sorgt für eine bessere Isolierung. Bei der Kompostierung werden höhere Temperaturen erzielt und der Prozess verläuft schneller.
Dieser Effekt wird bei doppelwandigen Thermokompostern noch verstärkt. Modelle mit dieser Ausstattung haben 2 Wände. Die Luftschicht zwischen ihnen wirkt als Isolator und verhindert, dass sich der Inhalt des Komposters abkühlt. Das kurbelt die Tätigkeit der Mikroben an. Für Würmer und Käfer wird es jedoch oft zu heiß. Sie verziehen sich und warten, bis die Temperaturen auf ein für sie erträgliches Maß gesunken sind.

Einen Thermokomposter kaufen: Darauf sollten Sie achten

Material und Verarbeitung

In der Praxis haben sich Thermokomposter aus Kunststoff am besten bewährt. Das Material ist robust und wetterfest. Achten Sie darauf, dass der Container Doppelwände hat und der Kunststoff dick genug ist, um nicht beim Umsetzen zu zerbrechen. Da der Komposter die ganze Zeit im Freien steht, sollte der Kunststoff auf jeden Fall UV-beständig sein. Wollen Sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, wählen Sie ein Modell aus recycelten Kunststoff.

Das Fassungsvermögen

Die Mehrzahl der Thermokomposter hat eine Füllmenge zwischen 300 – 600 l. Erfahrungsgemäß reicht das für einen Garten mit einer Fläche von 100 – 200 Quadratmetern. Sie genügen, um die Küchenabfälle für einen Haushalt von 2 – 3 Personen zu kompostieren. Besitzen Sie einen größeren Garten oder leben mehr Personen in Ihrem Haushalt, benötigen Sie einen größeren Thermokomposter. Die größten Modelle fassen mehr als 1.000 l. Sie benötigen auch einen großen Komposter, wenn in Ihrem Garten viel Gehölzschnitt anfällt (Obstgarten, Hecken).

Die Abmessungen

Kleine Thermokomposter haben eine Grundfläche von 60 x 60 cm bei einer Höhe von 83 cm. Solche kleinen Komposter passen bequem in eine Ecke, selbst in einem kleinen Garten. Allerdings ist ihr Fassungsvermögen nur gering. Große Thermokomposter benötigen dagegen eine Standfläche von fast einem Quadratmeter und sind mehr als einen Meter hoch. Gefüllt sind sie sehr schwer. Das kann probleme beim Umsetzen geben.

Die Klappen

Durchdacht konstruierte Klappen sorgen für einen bequeme Bedienung. Die Klappe zum Befüllen an der Spitze sollte groß genug ein, um die Abfälle bequem hineinwerfen zu können. Damit sie bei starkem Wind nicht einfach auffliegen kann, muss es eine Möglichkeit geben, sie zu arretieren oder zu verriegeln. Der fertige Kompost wird durch Klappen in Bodennähe entnommen. Sie sollten ebenfalls groß genug sein, um bequemen Zugang zu erlauben. Bei einem kleinen Komposter genügt eine Entnahmeklappe, bei einem großen Modell sollten es mindestens 2 sein.

Die Montage

Thermokomposter werden zerlegt geliefert, um sie leichter transportieren zu können. Gute Modelle werden so konstruiert, dass sie ohne Werkzeug zusammengebaut werden können. Besonders beliebt sind Steckverbindungen. Sie halten lange, sind stabil und lassen sich leicht lösen und wieder verbinden.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Thermokomposter

Wo ist der ideale Standort für den Thermokomposter?

Der beste Platz ist eine Stelle im Halbschatten. Im Schatten dauert die Kompostierung zu lange, in der Sonne kann der Komposter im Sommer so heiß werden, dass die Mikroorganismen absterben. Wählen Sie nach Möglichkeit einen unauffälligen Stellplatz, damit Besucher beim Betreten des Grundstücks nicht als erstes den Thermokomposter erblicken.

Was ist die ideale Mischung zum Kompostieren?

Dazu gehören Reste von Obst und Gemüse, Zweige, Laub und Rasenschnitt, Kaffeesatz, Teebeutel und abgestorbene Garten- und Zimmerpflanzen. Zerkleinern Sie die Abfälle sorgfältig, bevor Sie diese in den Komposter geben. Feuchte Abfälle wie Rasenschnitt sollten ein paar Tage trocknen.

Wer sollte sich einen Thermokomposter kaufen?

Sie sollten sich einen Thermokomposter anschaffen, wenn Sie viel Zeit und Mühe in Ihren Garten investieren und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun möchten. Mit dem Thermokomposter können Sie Ihre eigenen Küchenabfälle verwerten und entlasten dadurch die zentrale Entsorgung. Gleichzeitig produzieren Sie wertvollen organischen Dünger, den Sie im Garten verwenden können. Damit leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung.

Gibt es Alternativen zum Thermokomposter?

Ein Wurmkomposter arbeitet ähnlich schnell und effektiv wie ein Thermokomposter. In ihm wird die Kompostierung allerdings durch Kompostwürmer oder Regenwürmer vorgenommen. Die Tiere arbeiten sauber und geruchlos und fühlen sich bei Zimmertemperatur am wohlsten. Sie können den Wurmkomposter in die Küche oder ins Wohnzimmer oder einen anderen Raum der Wohnung stellen.

Juli ist begeisterter Gärtner, der seine Liebe zu Pflanzen zu seinem Beruf gemacht hat. Er arbeitet seit über 5 Jahren in der Gartenbaubranche und hat sich einen Ruf als einen sachkundigen Experten auf diesem Gebiet erarbeitet. Wenn er nicht gerade Kunden berät oder Artikel schreibt, kann man Juli in seinem eigenen Garten beobachten. Er liebt nichts mehr, als einen sonnigen Tag im Freien zu verbringen, umgeben von seinen geliebten Pflanzen.

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