Laubbläser Test: Die 5 Besten 2024

Zum Ende der Gartensaison wartet auf die Hobbygärtner meist noch eine Menge Arbeit. Denn jetzt ist es an der Zeit, den Garten winterfest zu machen. Dazu gehört es auch, das Laub vom Rasen zu entfernen. Bleibt es liegen, fehlt den Halmen Licht und Sauerstoff und es drohen Mangelerscheinungen. Daher wird das Laub entfernt und am besten in einer Ecke aufgehäuft – denn dann freuen sich Igel & Co. über ein schönes Winterquartier. Da auch im Garten immer mehr Technik Einzug hält, kommen vermehrt Laubbläser zum Einsatz.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Laubbläser sind effiziente Helfer bei der Gartenarbeit. Die Auswahl an Geräten ist groß, sodass man sich beim Kauf zunächst an der Größe des Gartens orientiert. So sind für kleinere Flächen Akku-Laubbläser ideal geeignet, für große Flächen ab rund 1000 Quadratmetern geht der Griff besser zu einem benzinbetriebenen Modell.
  • Jedes Jahr im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und es kühler wird, ereignet sich in unseren Breiten ein Naturschauspiel, über das sich die Kinder freuen und die Gärtner ärgern. Die Blätter der Laubbäume verfärben sich und fallen in Vorbereitung auf die Winterruhe ab. In dieser Jahreszeit wird der Laubbläser zum wichtigsten Werkzeug der Gartenfreunde. 
  • Der Markt wird von mehr als 100 Herstellern beliefert. Marktführer ist Makita  mit 50 Modellen, gefolgt von Stihl mit 40. Viele mit “Sehr gut” bewertete Laubsauger kosten zwischen 100 – 200 Euro. Aufgrund der großen Qualitätsunterschiede ist es ratsam, die verschiedenen Produkte sorgsam zu vergleichen. 

Die besten Laubbläser

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McCulloch Benzin-Laubbläser/-Sauger GBV 322 VX:...
  • 3-in-1: Gebläse, Vakuum und Mulcher ideal für den alltäglichen Gebrauch und für das Säubern von Laub, Grasschnitt und Stroh
  • Kraftvoller Multifunktionsbläser: Schnelle und saubere Ergebnisse dank regulierbarer Blasgeschwindigkeit und Tempomat, für maximalen Komfort auch bei längeren Arbeitszeiten
  • Maximale Luftgeschwindigkeit: Laubgebläse mit 800 W Motorleistung, 370 km/h Blasgeschwindigkeit und maximaler Luftstrom durch Performance Düse
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  • Die Advanced Gartengeräte von Bosch - die leistungsstärksten Produkte für anspruchsvolle Aufgaben
  • Leistungsstarker Akku-Laubbläser für anspruchsvolle Reinigungsarbeiten im Garten ohne Emissionen
  • Das Axialgebläse ermöglicht das einfache Lösen hartnäckiger Gartenabfälle von harten, unebenen Oberflächen
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  • Die Universal Gartengeräte von Bosch – flexibel und leistungsstark für vielfältige Einsatzmöglichkeiten
  • Flexible Gartenreinigung: Dieser Laubsauger/Laubbläser ist ein 3-in-1-Gerät zum Blasen, Saugen und Häckseln von Laub und Gartenabfällen.
  • Ausgewogene Geräuschentwicklung: Der Laubsauger arbeitet leise, mit einem um bis zu 75 % reduzierten Geräuschpegel von 99 dB (A)
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  • Der Einhell Akku-Laubbläser GP-LB 36/210 Li E-Solo ist mit seiner handlichen Bauweise ein einfach zu bedienendes Gerät, das eine schnelle Reinigung von Grundstücksflächen und Winkeln ermöglicht.
  • Als Mitglied der PXC-Familie gilt für den Laubbläser die ganze kabellose Freiheit der Reihe: Die Akkus mit den Lithium-Ionen-Zellen können bei allen Mitgliedern der PXC-Familie angewendet werden.
  • Mit der elektronischen Drehzahlregulierung lässt sich die Blasleistung präzise dosieren. Für Flächen, die einen intensiven Einsatz benötigen, ist der Laubbläser mit einem Turboschalter ausgerüstet.
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  • [Fortschrittliche Motor- und Turbo-Motor-Technologie] Der elektrische Akku-Laubbläser von SnapFresh verfügt über eine fortschrittliche Turbinenkapazität und ist mit einem Kupfermotor ausgestattet, um eine längere Produktlebensdauer zu bieten und...
  • [Dual-Speed-Modus] Der Laubbläser verfügt über zwei Modi, d.h. 60 km/h bis 130 km/h mit einfachem Druck eines Schalters, der die Leistung von Innen- auf Außenreinigung umschaltet.
  • Ergonomisches Design mit verstellbaren Röhren: Der SnapFresh Laubbläser wiegt nur 1,2 kg und ist somit leicht und bietet dennoch eine effiziente Reinigung während der Bedienung mit einer Hand. Der Handgriff ist mit flexiblem Gummi umwickelt, um ein...

Wie funktioniert ein Laubbläser?

Laubbläser erzeugen über einen Motor einen Luftstrom, der je nach Leistung eine Geschwindigkeit von mehr als 400 Kilometern pro Stunde hat. Damit lässt sich auch nasses und am Boden klebendes Laub anheben und zu einem zentralen Punkt bewegen.

Der normale Laubbläser bläst das Laub und andere losen Pflanzenteile in die gewünschte Richtung, um einen oder mehrere Laubhaufen zu bilden. Diese Modelle sind einfach in der Handhabung und sind in der günstigen Variante zwischen 30 und 60 Euro zu bekommen.

Ein Laubbläser mit Saugfunktion, ein sogenannter Laubsauger, ist praktisch, da man sich damit das mühsame Einsammeln des Laubs erspart. Die Blätter werden einfach angesaugt und in einem Sack gesammelt. Solche Geräte kosten in der Anschaffung ab circa 90 Euro aufwärts.

Noch komfortabler ist ein Laubbläser mit Häckselfunktion. Der integrierte Häcksler zerkleinert das Laub und reduziert das Volumen der Blätter um das rund 15-fache. Das hat den Vorteil, dass der Fangsack deutlich weniger geleert werden muss.

Welche Arten von Laubbläsern gibt es?

Die verschiedenen Laubbläser funktionieren entweder mit Strom, also mit Netzstrom, oder im Akkubetrieb. Elektrische Geräte sind für den privaten Garten geeignet. Kabelgebundene Modelle haben je nach Kabellänge einen eingeschränkten Arbeitsbereich. Mit einem Akku-Laubsauger ist der Gärtner zwar flexibler und unabhängig, dafür hat dieser eine geringere Leistung und eine eingeschränkte Laufzeit.

Benzin-Laubbläser – entweder als 2-Takter oder 4-Takter erhältlich – haben eine lange Laufzeit und große Reichweite. Sie sind für größere Flächen geeignet und kommen in der Regel im gewerblichen Bereich zum Einsatz.

Laubbläser unterscheiden sich ferner im Gewicht und, wie sie fortbewegt werden. Benziner können bis zu 18 Kilogramm wiegen, leichte strombetriebene Geräte wiegen nur 1,5 bis 6 Kilogramm. Die leichten Laubbläser lassen sich mit einer Hand bedienen, wobei ein Teil ihres Gewichts von der Schulter über einen Riemen getragen wird.

Die schweren Laubbläser werden mit einem Gurt auf dem Rücken getragen, andere Ausführungen haben Rollen oder sogar selbstfahrende Räder.

Modell #1: strombetriebener Laubbläser

Strombetriebene Laubbläser haben einen Elektromotor und ein Kabel. Das Kabel schränkt den Arbeitsbereich ein, sofern kein Verlängerungskabel eingesetzt wird. Die Leistung dieser Modelle liegt zwischen rund 2000 und 3000 Watt. Je nach Motorleistung wird eine Luftgeschwindigkeit von mehr als 400 Kilometern pro Stunde, wobei die Bedienung einfach funktioniert.

Diese elektrischen Laubbläser haben oft eine stufenlose Drehzahlregulierung und sind je nach Modell mit einem Tragegurt ausgestattet. Für ein rückenschonendes Arbeiten haben einige Geräte höhenverstellbare Führungsrollen sowie ergonomische und verstellbare zusätzliche Handgriffe.

Welche Vorteile hat ein Elektro-Laubbläser?

Mit dem Strom aus der Steckdose ist ein dauerhafter Betrieb möglich. Zudem sind diese Geräte leiser als die anderen Varianten mit Benzin- oder Akkubetrieb. Da keine Abgase und Schadstoffe erzeugt werden, gibt es keine Umweltbelastung. Elektro-Laubbläser sind bei einer guten Pflege bei einem geringen Wartungsbedarf immer einsatzbereit und langlebig. Aufgrund des Kabelbetriebs bleibt die Leistung konstant.

Elektro-Laubbläser sind perfekt für kleinere Flächen und in der Anschaffung günstiger als die anderen Varianten.

Welche Nachteile hat ein Elektro-Laubbläser?

Da für den Betrieb ein Stromanschluss notwendig ist, ist die Reichweite je nach Länge des Kabels begrenzt. Für größere Flächen wird daher ein Verlängerungskabel benötigt, das aber gefühlt immer im Weg ist. Um feuchte und am Boden klebende Blätter zu bewegen, muss der Elektro-Laubbläser entsprechend motorisiert sein.

Modell #2: akkubetriebener Laubbläser

Laubbläser mit einem Akku sind umweltschonend und ermöglichen ein uneingeschränktes Arbeiten ohne lästiges Kabel auf kleineren bis mittleren Flächen. Um auch über einen längeren Zeitraum hinweg damit arbeiten zu können, sollte der Akku immer ausreichend geladen sein, beziehungsweise ein Ersatz-Akku zur Hand sein.

Bei den Akkus handelt es sich im Lithium-Ionen-Batterien mit einer elektrischen Leistung von 18 oder 36 Volt. Die größeren Akkus sind zwar leistungsstärker, dafür aber mit 5 bis 6 Kilogramm ziemlich schwer.

Ein Akku mit 18 Volt hält eine gute halbe Stunde durch, einer mit 36 Volt bis zu 90 Minuten. Die Ladezeiten liegen zwischen 15 Minuten und mehreren Stunden. Im Lieferumfang sollten ein Ersatz-Akku und ein Schnellladegerät enthalten sein. Die Luftgeschwindigkeit liegt zwischen 180 und 250 Kilometern pro Stunde.

Welche Vorteile hat ein Akku-Laubbläser?

Laubbläser im Akku-Betrieb sind umweltfreundlich sowie leichter und deutlich leiser als Benzinmodelle. Sie sind einfach in der Handhabung, günstig in der Anschaffung und sehr flexibel in der Anwendung.

Welche Nachteile hat ein Akku-Laubbläser?

Je nach elektrischer Leistung muss der Akku öfter geladen beziehungsweise gewechselt werden. Ein geladener Ersatz-Akku ist in jedem Fall empfehlenswert.

Da die Akku-Laubbläser im Vergleich zu den anderen Varianten mit Strom und Benzin schwächer sind, werden sie nicht als Kombinationsgerät mit einer Saug- oder Häckselfunktion angeboten.

Modell #3: benzinbetriebener Laubbläser

Benzin-Laubbläser arbeiten mit einem Verbrennungsmotor und sind mit bis zu 3 Kilowatt oder 3 PS überaus leistungsstark, weshalb sie gerne von Kommunen verwendet werden, die viele Parks und Grünanlagen sauber halten müssen. Für den Privatgebrauch sind solche Laubbläser im Prinzip uninteressant. 

Benzinmodelle werden mit einem 2-Takt-Motor und einem 4-Takt-Motor vertrieben und benötigen Motoröl. Je nach Motorleistung liegt die Luftleistung zwischen 150 und bis zu 400 Kilometern. Sie sind so konstruiert, dass sie auch bei niedriger Leistung die gleiche Geschwindigkeit wie ein elektrischer Laubbläser mit einer höheren Leistung haben.

Welche Vorteile hat ein Benzin-Laubbläser?

Laubbläser im Benzinbetrieb haben einen uneingeschränkten Aktionsradius und sind auch für schwer erreichbare Flächen geeignet. Mit der hohen Leistung und der hohen Geschwindigkeit können sie nasses und auf dem Boden klebendes Laub problemlos bewegen.

Modelle mit einem 2-Takt-Motor sind leichter, haben weniger Verschleißteile und können im Gegensatz zu einem 4-Takter mit einer Fertigmischung betrieben werden. 4-Takt-Motoren benötigen normales Benzin, sind dafür leiser und bei der Verbrennung effizienter als die kleineren Motoren.

Welche Nachteile hat ein Benzin-Laubbläser?

Laubbläser mit Benzinbetrieb haben etliche Nachteile: Sie stoßen umweltschädliche Schadstoffe aus, sind sehr laut und schwerer sowie aufwändiger in der Wartung als die anderen Modelle. So muss ein regelmäßiger Wechsel von Öl und Filter erfolgen. Auch die Zündkerzen machen mit der Zeit schlapp. Außerdem muss immer Kraftstoff und Öl als Nachschub vorhanden sein, womit die Benziner nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Betrieb teurer sind.

Vorteile der Laubbläser

Ein Laubbläser ist der ideale Partner bei der Gartenarbeit, wenn relativ viel und zudem noch feuchtes Laub auf dem Rasen liegt. Die Vorteile sind:

  • Einfach zu bedienen
  • Schonende Arbeitsweise
  • Ideal für nasse und klebende Blätter
  • Auch für große Flächen geeignet
  • Laub lässt sich auch aus Hecken oder Sträuchern einfach entfernen

Nachteile der Laubbläser 

Der größte Nachteil eines Laubbläsers ist der zum Teil empfindliche Lärm, den vor allem benzinbetriebene Modelle machen. Zudem sind Laubbläser ungeeignet, wenn es sehr windig ist. Weitere Nachteile sind:

  • Einfache Laubbläser haben keinen Fangkorb
  • Enorme Lautstärke von bis zu 115 Dezibel – ab 100 Dezibel besteht die Gefahr von gesundheitlichen Schäden
  • Schutzkleidung und Gehörschutz erforderlich
  • Schwere Geräte verlangen viel Kraft und Ausdauer
  • Gesetzliche Betriebs- und Ruhezeiten müssen eingehalten werden (Maschinenlärmschutzverordnung)

Die wichtigsten Kaufkriterien: Worauf du beim Kauf eines Laubbläsers achten solltest#

Verarbeitung, Qualität, Langlebigkeit, Handhabung oder Preis sind auch bei einem Laubbläser wichtige Kaufkriterien. Ansonsten gilt es spezifische Anforderungen an diese Geräte zu berücksichtigen.

Punkt #1: Leistung

Die Leistung eines Laubbläsers wird bei elektrischen Geräten in Kilowatt angegeben, bei Benzinmodellen oft auch in PS. Bei Benzinern sind Geräte mit 1,5 bis 3 PS gängig, elektrische Bläser sollten zwischen 2500 und 3000 Kilowatt haben.

Je nach Leistung werden Luftströme von 150 bis mehr als 400 Kilometer pro Stunde erzeugt.

Punkt #2: Drehzahlregulierung

Eine stufenlose Drehzahlregulierung ermöglicht die Anpassung der Blas- oder Saugkraft. Dadurch lässt sich vermeiden, dass beispielsweise Steinchen in den Häcksler gelangen. Einfache Geräte haben eine auf zwei Geschwindigkeiten begrenzte Drehzahlregulierung.

Punkt #3: Zusatzfunktionen

Einige Laubbläser verfügen über eine Saug- und Häckselfunktion. Da gehäckseltes Laub deutlich weniger Platz in einem Fangsack einnimmt, ist diese Funktion für größere Flächen sinnvoll. Das Laub wird durch eine Turbine im Verhältnis zwischen 10:1 und 16:1 komprimiert.

Punkt #4: Fangsack

Das Volumen des Fangsacks variiert zwischen 30 und 50 Litern. Kleinere Säcke müssen ständig geleert werden, größere Säcke können recht schwer werden. Bei selbstfahrenden Laubbläsern gibt es Fangsäcke mit einem Volumen von 250 Litern und mehr.

Punkt #5: Lautstärke

Die Lautstärke eines Laubbläsers ist ein wichtiges Kaufkriterium. Benzinbetriebene Modelle können einen Geräuschpegel von bis zu 115 Dezibel erreichen, das entspricht dem Lärm eines Presslufthammers.

Leise elektrische Laubbläser liegen unter 80 Dezibel.

Punkt #6: Gewicht

Das Gewicht eines Laubbläsers variiert je nach Variante und Leistungsstärke zwischen 3 und bis zu 18 Kilogramm. Dabei können vor allem Laubsauger mit einem Akku sehr schwer werden, wenn der Akku alleine schon 6 Kilo auf die Waage bringt.

Punkt #7: Ausstattung

Gute Modelle haben verstellbare Handgriffe und höhenverstellbare Führungsrollen sowie einen Tragegurt. Da Laubblasen auf Dauer anstrengend ist, sollte das Gerät mit einem Antivibrationssystem ausgestattet sein.

Als Zusatzausstattung gibt es verschiedene Düsen, mit denen sich der Luftstrom weniger oder mehr bündeln lässt, sowie ein Dachrinnen-Set.

Beim Kauf sollte gleich danach geschaut werden, ob sich der Laubbläser sauber und platzsparend verstauen lässt, wenn er pausiert.

Worauf ist beim Einsatz eines Laubbläsers zu achten?

Während der Arbeit muss immer genügend Abstand zu anderen Personen, zu Tieren oder parkenden Fahrzeugen gehalten werden. Die Geräte sollten nicht auf Flächen mit Kies oder Schotter zum Einsatz kommen, da der starke Luftstrom Steine aufwirbeln kann, die zu Verletzungen und Beschädigungen führen können.

Beim Reinigen oder bei der Wartung eines Laubbläsers muss dieser ausgeschaltet beziehungsweise vom Netz getrennt sein.

Neben einer Schutzbrille sollte unbedingt ein Gehörschutz getragen werden, da die Laubbläser eine Lautstärke von bis zu 115 dB (Dezibel) erreichen. Ab ungefähr 100 dB kann der Lärm das Gehör schädigen. Bei 120 dB (Kettensäge oder Presslufthammer) ist die Schmerzgrenze erreicht.

Bei der Arbeit mit Laubbläsern muss § 7 der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung beachtet werden. So ist der Einsatz von Gartengeräten in Wohngebieten an Werktagen zwischen 7 und 20 Uhr erlaubt, an Sonn- und Feiertagen ganztägig untersagt.

FAQ

Wie viel kostet ein Laubbläser?

Die kleinsten und günstigsten Akku-Laubbläser kosten lediglich rund 30 Euro. Elektromodelle sind ab circa 90 Euro erhältlich. Benzinbetriebene Laubbläser liegen je nach Leistung und Ausstattung zwischen 130 und mehreren hundert Euro. Generell rate ich als Landschaftsgärtner dazu, lieber etwas mehr in Markenmodelle zu investieren. Die Verarbeitung und die Handhabung sind in der Regel besser. Zudem gehen günstige Geräte schnell kaputt.

Wann ist der Einsatz eines Laubbläsers sinnvoll?

Die Hauptsaison der Geräte ist der Herbst zum Beseitigen des Falllaubs. Wenn du mehrere große Laubbäume auf deinem Grundstück hast (oder der Nachbar), wirst du ohne Laubbläser mit dem vielen Laub nur schwer fertig werden. Die Verwendung des Laubbläsers zur Reinigung von Einfahrten und Gehwegen im Sommer ist nicht empfehlenswert, weil dabei viel Staub aufgewirbelt wird. 

Wie können die ökologischen Auswirkungen von Laubbläsern minimiert werden?

Es ist eine unleugbare Tatsache, dass Laubbläser nicht gut für die Umwelt sind. Sie sind laut, wirbeln Feinstaub auf und Modelle mit Benzinmotor produzieren Abgase. Kleinlebewesen werden verletzt oder gar getötet. Du kannst die Auswirkungen verringern, indem du den Laubbläser nur dann einsetzt, wenn es unbedingt notwendig ist. Eine Handvoll Blätter lassen sich besser mit Schaufel und Besen entfernen. Überzeuge dich vor dem Beginn der Arbeit davon, dass sich im Laub keine Tiere (beispielsweise Igel und Kröten) verstecken. Säubere den Garten nicht makellos, sondern lass einen Laubhaufen als Winterquartier für Kleintiere liegen. 

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Thomas Ringhofer ist Diplomingenieur (FH) im Bereich Gartenbau und ausgebildeter Landschaftsgärtner mit einem umfangreichen fachlichen und handwerklichen Know-how. Als Redaktionsleiter und gelernter Redakteur kann Thomas Ringhofer auf eine vielseitige und langjährige Erfahrung bei verschiedenen Tageszeitungen und im privaten Hörfunk in den unterschiedlichsten Themenbereichen zurückgreifen. Aktuell ist er als Angestellter im öffentlichen Dienst unter anderem verantwortlich für die Pressearbeit. Seit rund zehn Jahren verfasst Thomas Ringhofer darüber hinaus für verschiedene Magazine und Websites Berichte und Artikel, unter anderem für Gartenpanda.de.

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